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Reisebericht Taiwan

Studienreise Taiwan vom 15. bis 23. März 2015, Jutta Leinbach-Mougraby

Sonntagmorgen ging es zeitig zum Frankfurter Flughafen, das Treffen mit der Gruppe und der Reiseleitung von der

Willy Scharnow Stiftung war 08.30 Uhr im Terminal 2 vor dem Schalter der China Airlines. Angekommen in der Abflughalle

erkennt man seine Leute doch meist recht schnell.

Unsere Gruppe von 10 Leuten machte auf mich gleich einen netten Eindruck und somit stellte sich schnell die Vorfreude auf Taiwan ein.

Auf ging es zum einchecken an den Automaten ( und es klappte auch sofort ) die Sitzplätze waren schon reserviert, und was soll ich sagen,

Gott sei Dank, einen Gangplatz, alles gut. Zurück zur Gruppe, dort wurden wir von der Repräsentantin der China Airlines begrüßt die jeden von

uns erst mal mitVitaminen in Form von einer kleinen Flasche Hohes C bedachte. Danke da für. Also auf zum Gate.

Der Flug mit China Airlines gestaltete sich sehr abgenehm, und trotz 13 Stunden Flug, auch sehr kurzweilig da man ein gutes Bordprogramm, auch

mit Deutschen Filmen, und eine sehr gute Verpflegung genießen konnte.

Schlafen war leider nicht drin, da mir das Tagsüber doch immer recht schwer fällt.

Angekommen in Taipeh, der größten und zugleich auch Hauptstadt Taiwans, ging es zügig durch die Passkontrolle und die Koffer abholen.

Nachdem wir das erste Geld getauscht hatten, wurden wir schon von unserem Taiwanesischen Guide Johannes in perfektem Deutsch in Empfang

genommen und begrüßt. Unser erste Tag ging dann auch mal gleich zügig los, 1 Stunde mit dem Bus in unser Hotel, das Palais de Chine.

Eingecheckt hatte uns unser Johannes schon, also auf die Zimmer, zum Frisch machen und anschließend zum Frühstück. So ca. 1 Stund später

treffen in der Lobby zur kurzen Vorstellrunde und los ging es zur Stadtbesichtigung.

Den Anfang machte natürlich der Taipeh 101 der einst größte Wolkenkratzer mit 508 Meter. Mit einem rasant schnellen Aufzug ging es auf die

Aussichtsplattform hinauf um den Blick auf die Stadt und das umliegende Gebirge zu genießen.

Aber leider war es nicht so klar wie wir es uns gewünscht hätten und somit der Blick auch nicht all so weit, aber dennoch toll.

Wieder unten vom Turm kurz etwas Freizeit und anschließend treffen zum Mitagessen unterhalb im Taipeh 101 zum Dim Sum essen in einem der

bekanntesten Restaurants in Taipeh. Mal was anderes, aber lecker war es. Unsere nächste Station war der Long Shan Tempel, erbaut 1738 von

Chinesischen Einwanderern zum Gedenken an die Göttin Guanyin. Der Tempel steht heute als Sinnbild klassischer taiwanesischer Architektur.

Dann kam noch die, Chiang-Kai-Sek Gedächnishalle, 70 Meter hohe Halle aus weißem Mamor und blauen Ziegeln, 1980 fünf Jahre nach dem Tod von

Chiang-Kai-Sek eingeweiht. Ein im Stil der Ming-Dynastie erbautes gewaltiges Ehrentor am Platz der Freiheit eröffnet den Blick auf die

Gedenkstätte jenes Mannes, der jahrzehntelang das Schicksal Taiwans bestimmte. Gewaltig.

Der erste Tag geht nun langsam mit vielen neuen Eindrücken zu Ende, und wir, die Gruppe, sind auch langsam am Ende, nach 13 Stunden Flug und einer

großen Stadt. Heute nur noch Abendessen und dann ab in das gemütliche Hotelbett.

Guten Morgen Taipeh, ausgeschlafen geht es zum Frühstück und das ist super lecker, von Continetal über American bis hin zum Asiatischen Essen

alles da, und der Kaffee schmeckt. 09.30 Uhr Abfahrt zur Seilbahnstation Taipeh Zoo und mit der Seilbahn hoch nach Maokong von wo aus man einen

spektakulären Blick über die Stadt Taipeh hat. In Maokong findet man einige Teehäuser, Wanderwege und ein Museum.

Wir wanderten durch Teeplantagen und anschließend hatten wir eine Teezeremonie in einem Teehaus mit Mitagessen. Nach dem Mittagesse ging es

zurück nach Taipeh zum Besuch des Nationalen Palast Museum. Das Palastmuseum beherbergt eine Dauerausstellung von über 650.00

Ausstellungstücken antiker chinesischer Artefakte und Kunstwerke. Von Malerei über Kalligrafien, Keramik, Jadeschnitzereien und Lackverzierungen

bis hin zu Bronzen und Ritualgefäßen bekam man einen Einblick in die Geschichte und Kultur Chinas.

Und wieder einmal voller neuer Eindrücke ging es zurück in unser Hotel zum Abendessen und die Bar nochmal aufsuchen.

Ach ja, das mir der Bar war nichts mehr, den um 22.30 Uhr wurde geschlossen. Also meine Zimmernachbarin und ich, auf zum 7 eleven ( Supermarkt

24h geöffnet) und haben uns noch jede ein Flasche Bier gekauft und haben die vor unserem Hotel getrunken und haben uns das quirlige Leben noch

etwas angesehen. Auch schön, diese tausende von Roller durch die Stadt jagen zu sehen.

Tag 3: Frühstück, zu Fuß zum Bahnhof ( über die Straße) und mit dem Taiwan High Speed Rail nach Taichung.

Taichung ist die drittgrößte Stadt der Insel und das Wirtschafts und Kulturzentrum sowie Verkehrsknotenpunkt Zentraltaiwns.

Einchecken im Millenium Vee Hotel.

Vormittags dann hatten wir eine Verkostung des Pearl Milk Teas und durften uns an Bubble Tea probieren. Ja! ich habe jetzt ein Bubble Tea Diplom

von da wo Bubble Tea erfunden wurde. Brauche ich das? Denke das bringt mich auch nicht weiter, hat aber Spaß gemacht.

Nachmittags ging es dann auf zur Stadtbesichtigung mit dem Botanischen Garden und Besuch von einem Buchladen. Und ich habe ein Buch für meine

Tochter gekauft( Asiatisches Design ). Mit vielen Bildern, also eigentlich ein Bilderbuch.

Abendessen in Taichung, war mal was anderes, das Restaurant Wein, Ente in jeglicher Form sehr modern interpretiert. Das sah nicht nur gut aus

sondern war auch noch sehr lecker.

Tag 4: Heute geht es zum Sonne-Mond-See einer auf 748 m hoch gelegenen Bilderbuchlandschaft und das größte taiwanesische Süßwasserresevoir.

Die Form des Sees ähnelt dem chinesischen Zeichen von Sonne und Mond und erhielt daher seinen Namen.

Auf dem Weg zu unserem Hotel haben wir dann erst mal ein Stopp an einem sehr schönen und großen Tempel diekt am See gemacht. Den Namen von

dem Tempel habe ich, Asche über mein Haupt, vergessen.

Aber ich habe in dem Tempel Wunschkarten für mein Kinder bei der Göttin der Bildung/Prüfung aufgehängt mit Wünschen für bevorstehende

Prüfungen und Studium. Hoffe die kann meine Kärtchen lesen. Aber man soll ja nichts unversucht lassen.

Danach Bootstour auf dem Sonne-Mond-See und einchecken in unser Hotel am See, leider ohne Seeblick, schade.

Weiter ging es mit einer Radtour, da hatte ich echt schon Angst vor, so ungeübt wie ich bin. Es sollte mit dem Rad um den See gehen, also los, die

Räder holen und auf ging es. Wunderbare ausgebaute Radwege rund um den Sonn-Mond-See erwarteten uns,und aufpassen muss man nur auf die

Chinesen die nicht so gut Rad fahren können und davon gibt es einige. Es hat einen Heiden Spaß gemacht und ich denke darüber nach auch hier

wieder mehr Rad zu fahren. Radfahren in Taiwan ist übrigens ein großes Thema, top ausgebaute Radwege,

Mountainbike fahren in etwas über mehr als 200 Bergen von ca. 3000 mtr. höhe.

Und das beste man kann sich ein Rad von der Firma Giant in Taiwan kaufen und dann mit nach Hause nehmen.

Schön war es, bisschen kaputt bin ich, aber nach dem Duschen wirds wohl werden.

Abendessen heute im Hotel und anschließend haben wir noch nett auf der Hotelterasse bei einem Bierchen zusammen gesessen.

Aber auch wieder mal nur bis 23 Uhr dann wurde dicht gemacht.

Tag 5: Es geht nach Alishan, hinauf auf ca. 2800 Meter, die Kirschblüte erleben und wandern durch eine beeindruckende Naturlandschaft.

Hier oben tummeln viele viele Taiwanesen um die Kirschblüte zu sehen und zu fotorafieren, was natürlich auch ein Schauspiel war.

Bei unserer Wanderung haben dann 2 von uns den Anschluß an die Gruppe verloren ( eine Kollegin und ich ) aber die Wanderung haben wir trotzdem

weiter gemacht und festgestellt, kein Problem man kommt hier bestens zurecht und kann sich auch nicht wirklich verlaufen.

Tag 6: Heute früh aufstehen um den Sonnenaufgang über Alishan zu sehen. Ich liebe Sonnenaufgänge, auch wenn ich normal zu den Langschläfern

gehöre. Um 05.00 Uhr Morgens macht sich nur ein teil unserer Gruppe zum Aufstieg auf ca. 3000 Meter zum Sonnenaufgang. Eine gute Stunde

stramm Bergauf, puh die ersten Meter sind hart, und oben ist man mit vielen vielen Taiwanesen und wartet auf den Sonnenaufgang.

Aber noch bevor die Sonne aufgegangen ist kann man das wunderschöne Panorama bewundern, die Nebelschwaden die an den Bergen hängen und für

ein ganz besinderes Licht sorgen. So verschleiert und wunderbar.

Die Sonne geht auf, Gänsehaut, da steht sie auf einmal über dem Wolkenmeer das sich an den Jadeberg windet. So schön.

Nach unserem Aufstieg und dem Sonnenaufgang wieder Abstieg und zum Frühstück in unser Hotel um anschließend mit dem Bus nach Tainan der

ehemaligen Inselhauptstadt zu fahren. Der Rhytmus der Stadt ist etwas gemächlicher und durch die Konzentration bedeutender Stätten und Tempel

wirkt die Stadt viel traditioneller. 

Aber erst zu unserer Fahrt dort hin. Wie nicht anderst zu erwarten ging es wieder von Alishan runter vom Berg, während sich, da es ja Samstag war,

unzählig viele Busse den Berg nach Alishan hochquälten. Der Rhytmus in Taiwan ist der gleiche wie bei uns in Europa, 5 Tage die Woche arbeiten und 

Samstag und Sonntag frei. Also wir auf dem Weg von Alishan herunter, machten wir noch einen kurzen Stopp auf einer Teeplantage um uns das 

schöne Panorama und die schöne Landschaft anzuschauen. Weiter ging es und unser nächster Stopp war der Tempel des saufenden Gottes welcher

an diesem Tag Geburtstag hatte. Auch unser Johannes wußte das nicht, aber wir hatten das Glück einer Zeremonie bei zu wohnen in der die Gruppen

verschiedener kleiner Tempel des saufenden Gottes ihn feierten. Es gab viel Geböller war unheimlich laut und sehr sehenwert. Warum gibt es einen 

saufenden Gott? Das ist ganz einfach. Wohin soll ein Säufer gehen wenn er Wünsche oder Fragen hat? Wer kann ihn verstehen? Ja richtig, kein 

anderer als ein Gott der auch säuft. In Taiwan wie auch in China gibt es für alles und jeden einen Gott. Es war auf alle Fälle sehr sehenswert.

In Tainan angekommen das immer wiederkehrende Prozetere, einchecken im Hotel Silk Place. Jetzt erst mal etwas Freizeit im Hotel, und dann

testen wir doch erst mal den Pool auf der 7. Etage. Oh Gott man muß eine eine Badekappe tragen, ist schon etwas länger her das ich sowas tragen

mußte. Schön war es trotzdem. 

Weiter ging es mit der Stadtbesichtigung in Tainan, der Konfuziustempel in allen Reiseführer als muss angeprießen, war nett aber doch gegen die 

anderen Tempel sehr sehr einfach. Aber über die Geschichte von Konfuzius konnte man mehr erfahren. Es kennt ja sicher jeder das Sprichwort

Konfizius sagt. 1665 erbaut ist der Konfuziustempel der älteste Tempel und die erste Schule in Taiwan. Damals durften nur Kinder von reichen

Leuten lernen, und Konfuzius sagte, zu mir darf jeder kommen der lernen möchte.

Dann der Chihkan Tower oder auch Fort Providentia genannt. Turm der rothaarigen Barbaren. Der Turm war einst Sitz der Holländer.

Mitlerweile ziehmlich kaputt von dem anstrengenden Tag ging es zurück zu Hotel und fertig machen zum Abendessen. Es ging in ein sehr gutes

Japanisches Restaurant und wie unser Johannes immer zu sagen Pflegte war das gut Essen natürlich von den Taiwanesen optimiert. Lassen wir

mal so da hin gestellt sein.

Tag 7: Heute ist unser letzter Tag und wird sicher nochmal anstrengend. Wir besuchen in Tainan die Ten-Drum Cultural Group, also Trommler.

Wir konnten uns nichts darunter vorstellen denn es hieß nur Trommler in einer alten Zuckerrohrfabrik in welcher sie Trommeln.

In der Zuckerohrfabrik angekommen staunten wir nicht schlecht wie originell und kreativ das ganze Gelände gestaltet war. Wir hatten eine 

Führung und im Anschluß eine Vorstellung der Trommler, die wirklich sehenswert war. Auf dem Gelände hätte man sich gut und gern noch ein

bisschen Zeit gewünscht aber wir mußten weiter mit den Schnellzug wieder nach Taipeh.

Zurück in Taipeh ging es zu den heißen Quellen im Stadtbezirk Beitou, Besichtigung eines alten Badehauses und dirkt zur Quelle aus der 

Schwefelhaltiges Wasser von über 100° C sprudelt. Im Anschluß sollten wir ebenfalls in dem Schwefelhaltigen Wasser baden, in einem Hotel,

in Beitou. Vorstellen konnten wir uns das alle nicht so richtig, denn wir sollten spät am Abend zurück nach Deutschland fliegen, wo macht man sich

für den Flug fertig? Riecht man nach Schwefel? Wo die Haare fönen? Das waren so unsere Bedenken. Aber alles kein Problen, denn wir hatten

immer für 2 Personen eine Kabine zum Baden und auch zum Fertig machen, für den Flug und waren nach dem Baden auch richtig schön erholt

und wieder frisch. Nochmal ein letztes Abendessen mit der Gruppe in dem Hotel in welchem wir auch gebadet haben, es gab wieder Japanisch

und natürlich wieder mal von den Taiwanesen optimiert.

Ab in den Bus und Transfer zum Flughafen in Taipeh, unsere Sitzplätze waren wieder für uns vorreserviert, also Koffer aufgeben und auf eine

Gute Nacht im Flieger. Und was soll ich sagen, ich hatte einen Mittelplatz ( ich hasse es ), aber was soll es, wollte ja eh schlafen.

Die Nacht im Flieger war doch besse wie gedacht, habe was gegessen und dann fast nur geschlafen.

Und somit war ich früh Morgens, einigermaßen ausgeschlafen, wieder in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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